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Unser Online-Verkauf wird derzeit überarbeitet. Für jeden Kauf wenden Sie sich bitte an den Bahnhof Villars-sur-Ollon für Fußgängerpässe. Bis bald ab dem 6. Juni zur Sommersaison !

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Militärischer Ursprung in den Bergen

Die erste militärische Präsenz in Bretaye entspricht nicht dem heutigen Gebäude, sondern einer früheren Baraque alpine de Bretaye, die 1921 erbaut und 1922 offiziell benannt wurde. Sie wurde auf Initiative von Oberst Vuilleumier, Kommandant der Gebirgsbrigade 3, errichtet, um die Skiausbildung innerhalb der Truppen zu fördern.

 

Bereits in den Jahren 1930–1931 wurde diese erste Unterkunft als zu klein und ungeeignet für die Ausbildung von Gebirgstruppen angesehen. Das Projekt für ein grösseres Gebäude wurde daraufhin vom Kommando der 1. Division vorangetrieben, unter der Leitung von Divisionär Henri Guisan ab 1931, zusammen mit seinem Stabschef, Oberst Édouard Petitpierre.

 

Der Grundstein wurde am 15. Juni 1932 gelegt. Das Gebäude wurde von der Association de la cabane militaire de la Ière Division errichtet. Die Pläne stammen von Hauptmann Bauman, Architekt in Lausanne. Die Erdarbeiten und der Abbau des Gesteins wurden von Pionierkompanien ausgeführt, die Maurerarbeiten von M. Manzini, Unternehmer in Villars, und die Holzarbeiten sowie der Innenausbau von militärischen Ingenieuren.

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Der ursprüngliche Zweck war sowohl praktisch als auch strategisch: die Unterbringung von Truppen, die die Schiess- und Ausbildungsgebiete von Bretaye nutzen, insbesondere für Rekrutenschulen, Wiederholungskurse und die Skiausbildung.

 

Gleichzeitig hatte das Projekt auch eine symbolische Dimension: Henri Guisan wollte einen Ort schaffen, an dem sich militärische und zivile Bergkultur begegnen.

 

Die Gemeinde Ollon unterstützte das Projekt unter anderem deshalb, weil es die Unterbringung der Truppen in den umliegenden Dörfern entlastete und gleichzeitig während einer schwierigen Zeit für die Hotellerie wirtschaftliche Impulse für Villars bringen konnte.

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Vom Militär zur offenen Nutzung

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Nutzung zurück, und es wurden Verkaufsoptionen diskutiert. 1951 wurde ein neuer Verein «Association de la Maison militaire de Bretaye» gegründet. Am 20. Januar 1956 wurde dann vom Kanton Waadt und dem Verein die «Fondation de la Maison militaire de montagne» ins Leben gerufen; erster Stiftungspräsident war der Waadtländer Staatsrat Louis Guisan.

 


Der öffentliche Betrieb unter der Stiftung begann am 1. Januar 1956. Der Auftrag entwickelte sich von der Unterbringung von Militärangehörigen hin zu Schulen, Jugendgruppen, Sportgruppen, Familien und privaten Gästen, wobei der erschwingliche und soziale Charakter beibehalten wurde.

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Heute: ein pulsierendes Reiseziel in den Bergen

Zwischen 2013 und 2014 wurde das Haus renoviert und als Berggasthaus mit Hotel- und Restaurantbetrieb neu positioniert. Es umfasst Schlafsäle, Zimmer, ein Apartment, ein Restaurant, eine Veranda und eine Bar. Im Jahr 2014 wurde es vom Kanton Waadt als ehemaliges Militärhaus beschrieben, das heute Gruppen, Schulen, Familien und Einzelpersonen empfängt, mit vollständig renovierten Gastronomie-, Veranda- und Küchenbereichen.

 

Heute präsentiert es sich als hochgelegenes Gastgewerbe auf rund 1’700 bis 1’750 Metern Höhe, erreichbar mit der Bex–Villars–Bretaye railway. Es bietet Unterkunft, Restaurant, Chalet-Bar, Panoramaterrasse sowie Angebote für Schulen, Seminare und private oder geschäftliche Veranstaltungen.

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